Referenzprojekt aus der beruflichen Praxis von Fedor Harkin
Kunde: Organiclive
Branche: E-Commerce · Einzelhandel mit Gesundheits- und Lifestyleprodukten.
Zeitraum: April 2022 bis Mai 2023
Dauer: 14 Monate
Rolle: E-Commerce-Leitung mit strategischer und operativer Gesamtverantwortung
Leistungen: Analyse & Priorisierung, E-Commerce-Strategie, Prozessaufbau, Systemintegration, Google & Meta Ads, Conversion-Optimierung.
Tools: Google Ads, Google Merchant Center, Google Analytics, Google Search Console, Meta Ads, CRM/Warenwirtschaft und Shop-System
Leistungsumfang:
Wirtschaftlichkeitsanalyse, Prozess- und Systemaufbau, Shop- und Katalogstruktur, Tracking, Google Ads, Meta Ads sowie laufende Optimierung.
Ergebnisse:
Entwicklung von 1–2 auf durchschnittlich 38 tatsächliche Bestellungen pro Tag, ein Tageshöchstwert von 62 Bestellungen und ein durchschnittlicher monatlicher Nettogewinn von ca. 3.800 USD
Ausgangspunkt war ein technisch vorhandener Online-Shop, der jedoch weder wirtschaftlich noch operativ auf Wachstum vorbereitet war.
Deshalb wurde nicht mit einem höheren Werbebudget begonnen. Zunächst wurden Wirtschaftlichkeit, Prozesse, Sortiment, Shop-Struktur und vorhandene Daten geprüft. Daraus entstand eine klare Reihenfolge der notwendigen Maßnahmen.
Erst nachdem die operative Grundlage stabilisiert war, wurden Google und Meta systematisch ausgebaut und skaliert.
Der Unternehmer betrieb bereits zwei stationäre Geschäfte. Der vorhandene Online-Shop spielte im Verkauf jedoch nur eine geringe Rolle.
Die Ausgangslage:
Online-Vertrieb sollte ausgebaut werden. Unklar war jedoch, welche Probleme zuerst gelöst werden mussten und unter welchen Bedingungen Wachstum wirtschaftlich tragfähig sein konnte.
Die Aufgabe bestand nicht darin, kurzfristig mehr Traffic einzukaufen. Zuerst musste eine belastbare Grundlage für kontrollierbares Wachstum entstehen:
Zu Beginn wurden Geschäftsmodell, Shop, Prozesse und Marketingdaten gemeinsam betrachtet.
Analysiert wurden:
Auf dieser Grundlage wurden Break-even-ROAS, Ziel-CPA und wirtschaftlich tragfähige Skalierungsgrenzen definiert.
Die zentrale Erkenntnis: Mehr Werbebudget allein hätte das grundlegende Problem nicht gelöst. Ohne stabile Prozesse, verlässliche Bestände und transparente Kennzahlen wäre zusätzliches Wachstum nur schwer kontrollierbar gewesen
Aus der Analyse ergab sich eine klare Reihenfolge:
Damit wurde bewusst vermieden, gleichzeitig zu viele Einzelmaßnahmen umzusetzen. Jede nächste Stufe sollte auf einer funktionsfähigen Grundlage aufbauen.
Der wichtigste Hebel lag zunächst in der operativen Grundlage:
Die Sortimentsstruktur wurde neu geordnet:
Damit entstand eine belastbare Grundlage für Sortiment, Warenwirtschaft, Shop-Navigation und Kampagnensteuerung.
Der Kaufprozess und die digitale Auffindbarkeit wurden gezielt weiterentwickelt:
Nachdem wirtschaftliche Zielwerte und operative Prozesse definiert waren, wurden die Werbekanäle entsprechend ihrer jeweiligen Aufgabe eingesetzt.
Google Ads sollte bestehende Nachfrage gezielt abfangen und relevante Produkte sichtbar machen. Meta Ads wurde vor allem für Remarketing, Wiedererkennung und Vertrauensaufbau genutzt.
Budgets und Kampagnen wurden anhand von CPA, ROAS und den zuvor definierten wirtschaftlichen Grenzen gesteuert.
Google Ads
Meta Ads
Die Kanalergebnisse basieren auf der jeweiligen Plattformattribution.
Sie dürfen aufgrund möglicher Überschneidungen nicht als Anzahl eindeutiger Gesamtbestellungen addiert werden.
Über den 14-monatigen Projektzeitraum entwickelte sich der Online-Shop zu einem stabilen und steuerbaren Vertriebskanal:
Die tatsächlichen Gesamtbestellungen wurden im Shop- und Warenwirtschaftssystem erfasst. Die ausgewiesenen Werbeergebnisse beruhen dagegen auf den jeweiligen Attributionsmodellen von Google und Meta.
Für dieses Projekt war nicht eine einzelne Kampagne entscheidend, sondern die Reihenfolge der Maßnahmen.
Zuerst wurden Wirtschaftlichkeit und Prioritäten geklärt. Danach folgten Systemaufbau, stabile Prozesse und eine verlässliche Datengrundlage. Erst auf dieser Basis konnte zusätzliche Nachfrage kontrolliert aufgebaut und verarbeitet werden.
Wirtschaftlichkeit klären → System aufbauen → Prozesse stabilisieren → Nachfrage skalieren
Weil zusätzliches Werbebudget ein instabiles System schneller überlastet hätte. Zuerst mussten Shop, Warenwirtschaft, Lagerprozesse und Tracking zuverlässig funktionieren.
Weil steigende Bestellzahlen nur dann wirtschaftlich sind, wenn Bestände, Aufträge, Zuständigkeiten und Versand zuverlässig gesteuert werden.
Die Gesamtbestellungen wurden im Shop- und Warenwirtschaftssystem erfasst. Google und Meta verwenden jeweils eigene Attributionsmodelle, wodurch Überschneidungen entstehen können.
E-Commerce-System und Skalierung
E-commerce & Performance Marketing
Organiclive
Fedor Harkin, E-Commerce-Leitung
April 2022 bis Mai 2023
14 Monate
Abgeschlossen
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